Die Kalathari-Massage begreift sich als integrative, somato-energetische
Behandlungsform. In ihr trifft das Menschenbild der aus dem Yoga
stammenden Traditionellen Thailändischen Massage (Nuad) auf die Erkenntnisse
moderner westlicher Körpertherapie. Sensitives Arbeiten an dem subtilen
Energiesystem des Menschen verbindet sich mit expliziter Tiefengewebsmassage
anatomischer Stukturen. Diese Synthese gewährleistet unserer ureigensten Lebenskraft, sich sowohl im Körper fest zu
verankern, als auch unser Bio-Energie-Feld rein und ungehindert zu durchstömen.
In der Anatomie des Yoga gibt es neben dem physichen Körper noch vier weitere Körper (Koshas), die verschiedenen
Aspekten unseres Daseins entsprechen. Die Kalathari-Massage spricht hier vom Energie-, Persönlichkeits-,
Bewußtseins- und kosmischen Körper. Der Eintritt der uns alle umgebenden universellen Energie in unseren physischen
Körper und die Rückgabe dieser Kraft (individuelle Energie) durch sämtliche Körpersphären zurück an Kosmos ist der
grundlegendste Kreislauf alles Lebendigen. In unserer stofflichen Inkarnation erfolgt dieser Eintritt durch das
Nabelzentrum, von wo aus die Energie ihren Weg findet durch bestimmte Kanäle. In der Chinesischen Medizin werden
sie als Meridiane bezeichnet, im Yoga als Nadis. Nuad spricht hier von zehn Hauptenergielinien, den Sen, die alle im
oder um den Nabel herum entspringen und jeweils zu einer Stelle unseres Körpers ziehen, durch die wir in Kontakt
treten können mit unserer Umwelt. Dies sind vor allen die Sinnesorgane (Wahrnehmen), der Mund (Essen, Atmen,
Kommunizieren), Hände und Füße (Bewegen, Handeln, Gestalten) sowie die Öffnungen für Ausscheidung und Sexualität.
Eine dieser Linien, der Sen Kalathari, entspringt direkt im Nabel und teilt sich auf in vier Äste, zwei Arm- und zwei
Beinlinien. Die Beinlinien ziehen jeweils über die Leiste und die Innenseite der Beine bis sie die Fußsohle erreichen. An
der Basis der Fußwurzelknochen teilen sie sich in fünf Strahlen und enden an den Zehenspitzen. Die Armlinien ziehen
quer über die Brust zum Schultergelenk und über die Arminnenseite bis zu der Basis der Handwurzel. Von hier erreicht
sie in fünf Strahlen die Fingerspitzen. Diese Linie steht für Bewegung, Handlungsfähigkeit, Verhalten(sweisen) und
Einflußnahme auf Geschehnisse in unserem Umfeld. Über die Art und Weise wie wir mit der Welt in Interaktion treten
gelangt die individuelle Energie zurück zu ihrem Ursprung, dem Kosmos. Ein offener Kanal ist die Grundvoraussetzung für
ein authentisches, eigen(!)verantwortliches Tun frei von intellektuellen Hinterfragungen (Kopfzentrum), emotionalem
Verstricktsein (Herzzentrum) oder biologischer Triebreflexen (Sexzentrum). Nuad nennt diese Linie den "psycho-
emotionalen Sen". Ihm und auch der gesamten Körpermittellinie (Chakren-Kette) widmet sich die Kalathari-Massage.
Energielinienarbeit (Akupressur, Dehnung und Entwirren des Energieflusses) verbindet sich dabei mit achtsam
einschmelzender Tiefenmassage der umgebenden somatischen Strukturen. Vor allem dem Bauchraum, dem Becken und
der Brust wird viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die großen Gelenke (Schultern/Hüften) werden für ihre volle
Bewegungsfreiheit geöffnet und über die an den Innenseiten der Extremitäten gelegenen Muskeln, Nerven und Gefäße
wird die Sensibilität der Hände und Füße genährt.
Behandelt wird also vornehmlich die empfindsame, verletzlichere Körpervorderseite. Diese Region eignet sich besonders
gut um das menschliche Biosystem zu öffnen für eine autarke Energieversorgung und die aktive Anteilnahme an den
Prozessen des Lebens.
In der Kalathari-Massage wird davon ausgegangen, daß unser Energiefluß hauptsächlich beeinträchtigt wird durch
Vermeidungshaltungen gegenüber Intensität und Intimität. Starke Empfindungen werden dann von vornherein als
Schmerz wahrgenommen und Nähe als Bedrohung empfunden. Dadurch begeben wir uns leicht in eine selbstauferlegte
“Sicherheitsverwahrung” und wir schirmen uns zu sehr ab von unserem Umfeld. Die primären Herde dieses
Spannungsaufbaus befinden sich zu allermeist an der Körpervorderseite, von wo aus er sich generalisieren kann.
(Tatsächlich sind z.B. Rückenschmerzen und Schulter-Nacken-Verspannungen oft nur der reaktive Gegenhalt dieser
primären vorderseitigen Spannungsherde und sollten auf lange Sicht nie isoliert betrachtet bzw. behandelt werden.) Eine
derartige Organisation unseres Energiehaushaltes entspricht nicht dem natürlichen Entfaltungspotential, das einem
jedem von uns mitgegeben ist. Mit dem teilweise intensiven und manchmal auch intimen Charakter ihrer Berührungen
entlang des Sen Kalathari erschließt diese Massageform die eigentlichen Kraftquellen des Menchen wie Offensein,
Vertrauen, Hingabe und Körpersinnlichkeit.
Die Kalathari-Massage zentriert den Menschen in seiner Mitte und stärkt diese als primären Impulsgeber zur
Daseinsgestaltung. Sie unterstützt uns dabei, Lebensprozesse anzunehmen und selbstbestimmt darauf zu reagieren und
regt dazu an, den Mut und die Lust aufzubringen, unser ureigenes Kraftpotential in diese Welt mit einzubringen.
Die Kalathari-Massage begreift sich als integrative, somato-energetische Behandlungsform. In ihr trifft das
Menschenbild der aus dem Yoga stammenden Traditionellen Thailändischen Massage (Nuad) auf die Erkenntnisse
moderner westlicher Körpertherapie. Sensitives Arbeiten an dem subtilen Energiesystem des Menschen verbindet sich
mit expliziter Tiefengewebsmassage anatomischer Stukturen. Diese Synthese gewährleistet unserer ureigensten
Lebenskraft, sich sowohl im Körper fest zu verankern, als auch unser Bio-Energie-Feld rein und ungehindert zu
durchstömen.
In der Anatomie des Yoga gibt es neben dem physichen Körper noch vier weitere Körper (Koshas), die verschiedenen
Aspekten unseres Daseins entsprechen. Die Kalathari-Massage spricht hier vom Energie-, Persönlichkeits-,
Bewußtseins- und kosmischen Körper. Der Eintritt der uns alle umgebenden universellen Energie in unseren physischen
Körper und die Rückgabe dieser Kraft (individuelle Energie) durch sämtliche Körpersphären zurück an Kosmos ist der
grundlegendste Kreislauf alles Lebendigen. In unserer stofflichen Inkarnation erfolgt dieser Eintritt durch das
Nabelzentrum, von wo aus die Energie ihren Weg findet durch bestimmte Kanäle. In der Chinesischen Medizin werden
sie als Meridiane bezeichnet, im Yoga als Nadis. Nuad spricht hier von zehn Hauptenergielinien, den Sen, die alle im
oder um den Nabel herum entspringen und jeweils zu einer Stelle unseres Körpers ziehen, durch die wir in Kontakt
treten können mit unserer Umwelt. Dies sind vor allen die Sinnesorgane (Wahrnehmen), der Mund (Essen, Atmen,
Kommunizieren), Hände und Füße (Bewegen, Handeln, Gestalten) sowie die Öffnungen für Ausscheidung und Sexualität.
Eine dieser Linien, der Sen Kalathari, entspringt direkt im Nabel und teilt sich auf in vier Äste, zwei Arm- und zwei
Beinlinien. Die Beinlinien ziehen jeweils über die Leiste und die Innenseite der Beine bis sie die Fußsohle erreichen. An
der Basis der Fußwurzelknochen teilen sie sich in fünf Strahlen und enden an den Zehenspitzen. Die Armlinien ziehen
quer über die Brust zum Schultergelenk und über die Arminnenseite bis zu der Basis der Handwurzel. Von hier erreicht
sie in fünf Strahlen die Fingerspitzen. Diese Linie steht für Bewegung, Handlungsfähigkeit, Verhalten(sweisen) und
Einflußnahme auf Geschehnisse in unserem Umfeld. Über die Art und Weise wie wir mit der Welt in Interaktion treten
gelangt die individuelle Energie zurück zu ihrem Ursprung, dem Kosmos. Ein offener Kanal ist die Grundvoraussetzung für
ein authentisches, eigen(!)verantwortliches Tun frei von intellektuellen Hinterfragungen (Kopfzentrum), emotionalem
Verstricktsein (Herzzentrum) oder biologischer Triebreflexen (Sexzentrum). Nuad nennt diese Linie den "psycho-
emotionalen Sen". Ihm und auch der gesamten Körpermittellinie (Chakren-Kette) widmet sich die Kalathari-Massage.
Energielinienarbeit (Akupressur, Dehnung und Entwirren des Energieflusses) verbindet sich dabei mit achtsam
einschmelzender Tiefenmassage der umgebenden somatischen Strukturen. Vor allem dem Bauchraum, dem Becken und
der Brust wird viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die großen Gelenke (Schultern/Hüften) werden für ihre volle
Bewegungsfreiheit geöffnet und über die an den Innenseiten der Extremitäten gelegenen Muskeln, Nerven und Gefäße
wird die Sensibilität der Hände und Füße genährt.
Behandelt wird also vornehmlich die empfindsame, verletzlichere Körpervorderseite. Diese Region eignet sich besonders
gut um das menschliche Biosystem zu öffnen für eine autarke Energieversorgung und die aktive Anteilnahme an den
Prozessen des Lebens.
In der Kalathari-Massage wird davon ausgegangen, daß unser Energiefluß hauptsächlich beeinträchtigt wird durch
Vermeidungshaltungen gegenüber Intensität und Intimität. Starke Empfindungen werden dann von vornherein als
Schmerz wahrgenommen und Nähe als Bedrohung empfunden. Dadurch begeben wir uns leicht in eine selbstauferlegte
“Sicherheitsverwahrung” und wir schirmen uns zu sehr ab von unserem Umfeld. Die primären Herde dieses
Spannungsaufbaus befinden sich zu allermeist an der Körpervorderseite, von wo aus er sich generalisieren kann.
(Tatsächlich sind z.B. Rückenschmerzen und Schulter-Nacken-Verspannungen oft nur der reaktive Gegenhalt dieser
primären vorderseitigen Spannungsherde und sollten auf lange Sicht nie isoliert betrachtet bzw. behandelt werden.) Eine
derartige Organisation unseres Energiehaushaltes entspricht nicht dem natürlichen Entfaltungspotential, das einem
jedem von uns mitgegeben ist. Mit dem teilweise intensiven und manchmal auch intimen Charakter ihrer Berührungen
entlang des Sen Kalathari erschließt diese Massageform die eigentlichen Kraftquellen des Menchen wie Offensein,
Vertrauen, Hingabe und Körpersinnlichkeit.
Die Kalathari-Massage zentriert den Menschen in seiner Mitte und stärkt diese als primären Impulsgeber zur
Daseinsgestaltung. Sie unterstützt uns dabei, Lebensprozesse anzunehmen und selbstbestimmt darauf zu reagieren und
regt dazu an, den Mut und die Lust aufzubringen, unser ureigenes Kraftpotential in diese Welt mit einzubringen.
... mehr über den Sen Kalathari ... mehr über die Koshas ... mehr über den Nabel
Intuition, Intensivität, Intimität
persönliche Anmerkung
Die Besonderheiten des Sen Kalathari
Der Sen Kalathari ist er einzige der großen (nicht nur auf der Mittellinie
verlaufenden) Sen, der direkt im Nabel entspringt und somit als Einheit,
d.h. nicht paarig angelegt ist. Auffallend ist vor allem sein harmonischer
Verlauf, der sowohl oben/unten, als auch links/rechts und
zentral/peripher gleichermaßen versorgt. Sein Vorkommen ausschließlich
auf der Körpervorderseite, bzw -innenseite weist darauf hin, daß seine
Funktion eng verbunden ist mit Qualitäten der Offenheit (Authentizität),
Verletzbarkeit (Mut) und Intimität (Hingabe).
Während die übrigen Sen im Nuad hauptsächlich für Beschwerden
entsprechend ihrers jeweiligen Verlaufes eingesetzt werden, gilt der Sen
Kalathari als die "psycho-emotionale Linie" und wird viel in der
Psychsomatik, Psychologie und Psychiatrie herangezogen. Dies
veranschaulicht seine Bedeutung für eine ausgewogene Körper-Seele-
Organisation.
Die nebenstehende Abbildung veranschaulicht, wie die Vitalkraft des
Nabelzentrums (grüne Sonne) über den Sen Kalathari (rote Linie) in
unsere Hände und Füße gelangt und durch unser Handeln und Tun die
gesamte Biospähre (blaue Punkte) durchströmt.So kann sie wieder
zurückkehren zu ihrem Ursprung, dem Kosmos.
Allgemeine Informationen über die Sen finden Sie unter
Nuad Sen (Thai Yoga Massage).
Abb.1: Originalillustration:
© Asokananda und Chow / Bearbeitung: Prakash
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Die fünf Koshas in der Kalathari-Massage
Nach der Betrachtungsweise der indischen Yoga-Tradition besteht der Mensch aus fünf Körpern, den sogennanten
Koshas. Der erste ist unser sichtbarer, physischer Körper. Dieser ist eingebettet in vier weitere, energetische Körper.
Dabei handelt es sich nicht um Umhüllungen des ersten Körpers, vielmehr erfüllt der zweite Körper den ersten und
reicht etwas über ihn hinaus. Der dritte Körper erfüllt den ersten und den zweiten und reicht noch etwas weiter, usf.
Natürlich verfügt jeder Mensch über alle fünf Körper, es hängt aber von der persönlichen Entwicklungsstufe ab, welcher
von ihnen als Qualität vorherrscht. Ziel eines Yogi ist es, jeden dieser Körper zu entwickeln, d.h. sie vollständig in sein
Bewußtsein zu bringen, den nur durch Bewußtsein kann die Qualität eines Körpers zum Ausdruck kommen.
Klassischerweise findet eine solche Entwicklung stufenweise statt, ausgehend vom ersten Körper, der für unsere irdische
Materialisation steht, bis hin zum fünften, unserer überpersonellen Göttlichkeit.
Die fünf Koshas sind:
1. Annamaya Kosha - der physische Körper
("Hülle gefüllt mit Essen")
Materialisationsebene unseres Bio-Energie-Feldes in dieser Welt (Inkarnation), um sie so für unser Bewußtsein
erfahrbar zu machen.
Inhalte: Anatomie, Physiologie, Lebenserhaltungsfunktionen
2. Pranamaya Kosha - der Energiekörper
("Hülle gefüllt mit universeller Lebenskraft")
Sitz unserer Lebensenergie (Prana) als Bindeglied zwischen unserer physischen und kosmischen Natur zur Koordination
unserer Lebensfunktionen mit der spirituellen Evolution.
Inhalte: Prana, Energielinien, Chakren
3. Manomaya Kosha - der Persönlichkeitskörper
("Hülle gefüllt mit Gedanken, Gefühlen und Wahrnehmung")
Sitz unserer Individualität als Ausdruck der Wechselbeziehung zwischen Wahrnehmung und Verhalten.
Inhalte: Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücke, Handlungen, Persönlichkeit/Charackter
4. Vijnanamaya Kosha - der Bewußtseinskörper
("Hülle gefüllt mit Überbewußtsein")
Übergang in die transpersonale Sphäre unseres Bio-Energie-Feldes durch Loslösung von der Ich-Struktur.
Inhalte: Spiritualität, Intuition, Satori/Mystik
5. Anandamaya Kosha - der kosmische Körper
("Hülle gefüllt mit reiner Glückseligkeit")
Eingehen in unsere göttliche Natur und Aufgabe der Illusionen geglichen Getrenntseins.
Inhalte: keine/alles
Analogie-Tabelle:
Kosha
Körper
Qualität
Ausdruck
Element
Evolution
Seins-Bezug
Annamaya
physisch
grobstofflich
Aussehen
Erde
Mineral
Dasein
Pranamaya
Energie
feinstofflich
Ausstrahlung
Feuer
Pflanze
Leben
Manomaya
Persönlichkeit
Ich
Verhalten
Wasser
Tier
Wollen
Vijnanamaya
Bewußtsein
Selbst
Erkenntnis
Luft
Mensch
Wissen
Anandamaya
kosmisch
Nicht-Selbstheit
Seligkeit
Äther
Buddha
Hingabe
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Der Nabel in der Kalathari-Massage
Schon in unserem ersten körpersinnlich erfahrbaren Universum, dem Mutterbauch, erhalten wir alle für uns
lebensnotwendigen Stoffe über den Nabel. Auch noch nach unserer Geburt fungiert er als Hauptschrittmacher und
erster Impulsgeber unserer energetischen Versorgung. Im Osten erhielt diese Tatsache immer viel Aufmersamkeit, im
Westen wird der Nabel aufgrund mangelnder spezifischen Aufgabe oft nur betrachtet als Narbe einer intrauterinen
Physiologie. Dabei geht die gesamte Organisation sowohl unserer Energieverteilung als auch unserer Körperstrukturierung
letztendlich vom Nabelzentrum aus.
Durch den Nabel gelangt die kosmische Energie in unser Biosystem, hier wird sie transformiert in unser individuelles
Lebensenergiepotential. Und von hier aus wird sie deligiert zu verschiedenen untergeordneten Energiezentren, wo sie
diverse funktionsgebundene Modifikationen erfährt. Es ist wichtig, daß das Nabelzentrum als oberster Impulsgeber
erhalten bleibt und nicht andere Zentren die Führung übernehmen. Im Nabel sind wir unserer kosmischen Natur am
nächsten. Durch ihn agieren wir authentisch und eigen(!)verantwortlich, frei von intellektuellen Hinterfragungen
(Kopfzentrum), emotionalem Verstricktsein (Herzzentrum) oder biologischen Triebreflexen (Sexzentrum).
Über den Sen Kalathari findet diese Energie Ausdruck in unserem alltäglichen Handeln und Interagieren mit der Umwelt.
Auf diese Weise wird sie der Existenz wieder zurückgegeben und somit potentiell verfügbar gemacht für alles Lebende.
Je reiner und unverfälschter wir diese Energie zurückgeben können, desto selbstbestimmter und geborgener, zentrierter
und verwurzelter fühlen wir uns.
Das Anheben der Energiequalität durch das Filtersystem unserer Körper-Energie-Bewußtseins-Einheit wäre ein nächster
Schritt in der spirituellen Evolution der Menschheit.
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Intuition, Intensität, Intimität
Die Kalathari-Massage dient dem Öffnen des menschlichen Bioenergiefeldes. Dies gilt sowohl für die Aufnahme der
kosmischen Energie in unsere Körperlichkeit (zentripedal), als auch für das Einfließen unserers individuellen
Energiepotentials zurüch in den Kosmos (zentrifugal). Für diese Öffnung bedient sie sich vornehmlich bestimmter
Behandlungsqualitäten und weniger einer speziellen Massagetechnik.
Diese Qualitäten sind:
1. Intuition
Die Massage folgt keinem vorgegebenen Ablauf, sie wird individuell auf den jeweiligen Menschen abgestimmt. Diese
Abstimmung erfolgt zum
einen durch dessen Persönlichkeits- bzw. Energiestuktur und Zugänglichkeit, zum anderen folgt der Behandler auch sehr
stark seiner Intuition.
Das heißt nicht, daß er sich willkürlich nach dem richtet, was ihm gerade so einfällt, sondern nach dem, was ihm durch
seinen Anschluß an die universelle Existenz eingegeben wird.
2. Intensität
Das Berühren tiefliegender Gewebsschichten v.a. an sensiblen Bereichen und der achtsame Umgang mit den daraus
folgenden Körpersensationen
setzt ein bewußtes Los- bzw. Zulassen seitens des/der Behandelten voraus. Er/Sie unterstützt den Vorgang mit einer
aktiven Bereitschaft
und wird selber darin unterstützt, offen und wach im Spüren zu bleiben.
1. Intimität
Das Berühren sensibler Körperbereiche wie z. B. Bauch, Becken(boden) und Brust, sei es tief und fest oder auch sanft
und weich, erfordert
Vertrauen und Sicherheit und fördert Hingabe und Sinnlichkeit. Sind diese Vorraussetzungen in einem therapeutischen
Setting gegeben, kann
sich die Öffnung vollziehen. Oft ist es sinnvoll, persönliche Grenzen oder Bedürfnisse vor der Sitzung abzuklären.
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persönliche Anmerkung
Anfangs hatte ich gezögert, mit einer eigenen, "neuen" Massageart an die Öffentlichkeit zu gehen. Zu viele
Behandlungsformen mit den verschiedensten Namen kursieren schon in der Szene. Warum also eine weitere in diesen
Topf werfen? Noch dazu, wo ich eigentlich gar nichts selber erfunden habe: der Sen "Kalathari" kommt aus einer alten
östlichen Tradition, "Massage" gibt es wohl schon seit Anbeginn der Menschheit und auch "Sanzenbacher" ist nur ein
Name, den ich übernommen habe.
Daß ich nun doch eine "Kalathari-Massage nach Sanzenbacher" anbiete hat folgenden Gründe:
Die Kalathari-Massage ist für mich
1. der Versuch einer Antwort auf grundlegende Fragen wie "Wie funktioniert der Mensch? Wo steht er innerhalb der
göttlichen Schöpfung? Wie ist sein Heilsein in ihm angelegt?"
2. die Quintessenz meines bisherigen Wissen und Könnens, meiner Erfahrungen, Erkenntisse und Überzeugungen ohne
weiterhin das Gefühl zu haben,
Erlerntes und Eingeübtes lediglich zu reproduzieren
3. das Folgen einer Instanz außerhalb meiner selbst
Die Kalathari-Massage wird die Welt nicht verändern, aber sie hat mich verändert dadurch, daß ich sie in die Welt
gebracht habe. Sie hat mich ein gutes Stückchen offener und vertrauensvoller gemacht, auch reifer, nachdrücklicher
und gleichzeitig spielerischer. Sie ist Ausdruck der Qualität, die ich in die Existenz einbringen und mit meinen
Mitmenschen teilen will.
Diese Arbeit ist Jivaka Kumarabhacca gewidmet, dem Leibarzt und Verehrer des historischen Buddha.
Möge sein Geist auf uns kommen. Möge diese heilende Medizin vom Himmel aus alle Welt durchdringen.
Mögen alle Wesen glücklich sein.
© Prakash Frank Sanzenbacher
Foto: www.digitalstock.de
Artikel: "Zentriert im Außen - Die Kalathari-Massage nach Sanzenbacher" (Druckversion)
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