© Prakash Frank Sanzenbacher

Asiatische Körperarbeit

Shiatsu Seiki Soho ist eine von dem japanischen Shiatsu-Meister und Shinto-Priester Akinobu Kishi gelehrte Behandlungsform, die dem Organsimus dazu verhilft, sich über spontane, unwillkürliche Körper- und Energiesensationen eigenständig in einer für ihn individuell stimmigen Weise selbst auszubalancieren. "Seiki Soho ist die richtige Berührung zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Dabei berühre ich nie nur einen bestimmten Punkt am Körper, ich berühre stets die ganze Essenz des Menschen," sagt Kishi über sein Vorgehen. "Richtig" ist eine Berührung dann, wenn sie im Klienten eine Resonanz hervorruft, d.h. zu keiner Reaktion drängt, sondern ihn zu einer eigenen, von ihm selbst iniziierten Aktion trägt. Um den Raum hierfür zu gewährleisten sind die Berührungen des Behandlers sehr minimalistisch und ruhig, ohne Druck oder Gewebsmanipulationen. Je weniger der Behandler tut, um so freier ist der Klient, seinen eigen Regenerationsprozess zu gestalten.

Seiki Soho

Seiki Soho ist eine von dem japanischen Shiatsu-Meister und Shinto-Priester Akinobu Kishi gelehrte Behandlungsform, die dem Organsimus dazu verhilft, sich über spontane, unwillkürliche Körper- und Energiesensationen eigenständig in einer für ihn individuell stimmigen Weise selbst auszubalancieren. "Seiki Soho ist die richtige Berührung zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Dabei berühre ich nie nur einen bestimmten Punkt am Körper, ich berühre stets die ganze Essenz des Menschen," sagt Kishi über sein Vorgehen. "Richtig" ist eine Berührung dann, wenn sie im Klienten eine Resonanz hervorruft, d.h. zu keiner Reaktion drängt, sondern ihn zu einer eigenen, von ihm selbst iniziierten Aktion trägt. Um den Raum hierfür zu gewährleisten sind die Berührungen des Behandlers sehr minimalistisch und ruhig, ohne Druck oder Gewebsmanipulationen. Je weniger der Behandler tut, um so freier ist der Klient, seinen eigen Regenerationsprozess zu gestalten. Im Seiki Soho (jap. Sei: Balance, Ordnung; Ki: Lebensenergie, Vitalkraft; Soho: Anwendung, Methode) fließen Erkenntisse der modernen Shiatsu-Therapie ebenso ein wie Elemente alter japanischen Heiltraditionen, dem Shintoismus (ursprüngliche vorbuddhistische Naturreligion Japans) und der Meditation. Seiki vertraut auf die angeborene Selbstheilungsintelligenz eines jeden Menschen und versteht sich weniger als medizinische Anwendung, sondern vielmehr als grundlegendes Mittel zur Lebensgestaltung.

Thai Yoga Massage

Diese aus der indischen Yoga-Tradition hervorgegangene Massage (thail.: Nuad) zeichnet sich aus durch eine Verbindung von rhythmischer Akupressur und Dehnungspositionen. die Thai Yoga Massage orientiert sich dabei weniger an der Anatomie als vielmehr an den Energiekanälen (Sen), über die unser physischer Körper in Verbindung steht mit seinen Energiekörpern und somit zur universellen Lebenskraft (Prana). Ursprünglich von buddhistischen Tempelmönchen ausgeübt, um den Körper für die ausgiebigen Meditationen fit zu machen, geht die Thai Yoga Massage über eine rein körperliche Syptombehandlung hinaus und betrachtet den Körper selbst als Tempel, worin sich das Wesen der Existenz manifestieren darf.   Doch nicht nur der klassische Mönch in seiner Meditation, auch der moderne Zivilisationsbürger übt vornehmlich eine sitzende Tätigkeit aus oder beansprucht seinen Körper andersweitig viel zu einseitig. Die Thai Yoga Massage bietet einen gesunden Gegenpol zu diesen Gewohnheitshaltungen und lässt den Körper flexibel, geschmeidig, reaktionsfreudig und leistungswillig werden. Damit sind wir für die Belastungen des Alltags, aber natürlich auch für alles darüber Hinausgehende, bestens vorbereitet. Eine solche Massage findet auf dem Boden statt, der Klient kann dabei locker bekleidet bleiben. Die Energielinien und -punkte gedrückt, gedehnt und so für einen freien Fluß geöffnet. Diese auch als "Yoga für Faule" bezeichnete Behandlung wirkt sich positiv aus auf das Muskel- und Gelenksystem, den Blutkreislauf und die Atmung, den Hormonhaushalt und das Vegetativum, die mentale und emotionale Ausgewogenheit, sowie die spirituelle Kompetenz.

Mikro-Akupunkt-Systeme

Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA) Die Yamamoto Neue Schädelakupunktur, kurz YNSA ("Yamamoto New Scalp Acupunkture"), ist eine einfach auszuführende und schnell wirksame Regulationstherapie, die risikolos und vielseitig einsetzbar ist. Bewährt hat sie sich v.a. bei akuten und chronischen Schmerzzuständen, Beschwerden am Bewegungsapparat, Kopf-schmerzen, Tinnitus, Neuralgien oder neurologischen Erkrankungen. Grundlage der YNSA sind bestimmte Somatotope auf der Schädeldecke, d.h. abgegrenzte Areale, die den gesamten Körper "im Kleinen" abbilden. Diese sog. “YNSA-Punkte” befinden sich auf der Stirnregion (Yin-Punkte), werden aber auch in einem eigenen, etwas kleineren Somatotop auf dem Hinterhaupt wiedergespiegelt (Yang-Punkte). Meist genügt jedoch das Nadeln der Yin- Punkte völlig um den gewünschten Therapieerfolg zu erhalten.                     Die YNSA beschreibt also ein abgeschlossenes Mikrosystem und hat mit der klassischen Körperakupunktur der Traditionellen Chinesische Medizin (TCM) erstmal nichts zu tun. Viellmehr kann sie eher als energetische Reflexzonentherapie betrachtet werden. Anders als die Akupunkte der TCM, die immer vorhanden sind (in unterschiedlichen Energiezuständen), tritt ein YNSA-Punkt nur auf als Reaktion eines pathologischen Geschehens in dem Körperbereich, der über die Somatopie diesem YNSA-Punkt zuzuordnen ist. Es handelt sich bei einem YNSA-Punkt meist um trophische Störungen, Verhärtungen oder Verquellungen, die leicht ertastet werden können. Die YNSA wurde von dem japanischen, auch in den USA und Deutschland (Köln) ausgebildeten Chirurgen, Anästhesisten und Gynäkologen Toshikatsu Yamamoto emprisch entwickelt. Seit den 70er Jahren lehrt er seine Methodik und treibt sie immer weiter voran. So findet er immer wieder neue Zusatzpunkte und entdeckt weitere Somatotope, wie z.B. an der Wirbelsäule, am Brust- oder am Schambein, sowie die Hirnnervenpunkte, die auch eine Entsprechung zu den Meridianen aufweisen. Da ich es in meiner Praxis vorziehe, nicht invasiv zu arbeiten, durchsteche ich die YNSA- Punklte nicht mit Nadeln, sondern stimuliere sie durch eine Form der “Mikropressur” oder aktiviere sie mit dem Monolux Pen (monochromatisches Lunineszenslicht).  

Koreanische Handreflexzonentherapie (Koryo Sooji Chim)

Dass sich auf den Füßen Reflexzonen befinden, die den gesamten Körper wiederspiegeln, ist inzwischen weitgehenst bekannt. Aber auch die Hände weisen entsprechende Areale auf, die in Verbindung stehen mit dem Bewegungsapparat, den (Sinnes-) Organen und dem Nervensystem. Der koreanische Arzt Dr. Tae-Woo Yoo hat ein Handreflexzonensystem entwickelt (Koryo Sooji Chim), das sogar die Meridiane mit integriert. Ursprünglich als Akupunkturmethode gedacht, lassen sich die Hanfreflexzonenpunkte auch sehr gut über Massage aktivieren, wie es ja auch an den Füßen gebräuchlicher ist. Auch eine Stimulation mittels Mikropressur ist sehr gut möglich.

Mikropressur

Die Mikropressur, wie sie Dr. Dieter Heesch lehrt, kann angesehen werden als “Akupunktur ohne Nadeln” oder als “homöopathische Form der Reflex-herapie”. Sie geht davon aus, dass es für die erfolgreiche Stimulation eines Akupunktes nicht notwendig ist, ihn zu durchstechen. Vielmehr ist es sogar effektiver, den Reiz so gering wie möglich zu halten, gemäß der Arndt-Schulz’schen Regel “Je geringer der Reiz, desto stärker die Wirkung”. So begnügt sich die Mikropressur mit einer kurzen, leichten aber punktgenauen Berührung der Haut mittels eines spitzen Therapiestiftes (leerer Kugelschreiber, Golf-Tee, Reha- Pointer o.ä.) - gewissermaßen ein sanftes Betupfen des Punktes. Dadurch wird eine Reiz- überflutung ausgeschlossen (v.a. sollte Schmerz vermieden werden) und der Organismus kann zielgerichtet auf die “reine Information” reagieren. Vor allem in den neueren sog. Mikroakupunktsystemen (MAPS) wie etwa der Ohrakupunktur nach Nogier (Auriculotherapie), der Yamamoto Neuen Schädelakupunktur (YNSA ) oder der Koreanischen Handakupunktur (Su Jok oder Koryo Sooji Chim) kann die Mikropressur als Alternative zur Nadelung herangezogen werden. Dabei schlägt sie den Bogen von der Akupunktur zur Manualtherapie. Denn nicht nur Akupunkte oder Reflexzonen können damit angegangen werden, sondern auch muskuläre Triggerpunkte, druchempfindliche Tenderpoints, Narben und Gelosen aller Art sind so therapierbar. Alles pathologisch Verhärtete kann durch eine Mikropressur gelöst werden.
Besuch bei Dr. Yamamoto in seiner Klinik in Nichinan (Miyazaki), Japan